Anlässlich des Workshop “Drohnen selber bauen” im Maker Austria haben wir uns den Startvortrag von Erik Unger angehört und wussten dann, sowas brauchen wir Männer unbedingt. Wir, dass sind Bernhard (15) und sein Papa Ferdinand (51) .

Nur das mit dem Quadrocopter war langweilig, es muss schon ein Hexacopter sein. Da Bernhard ja schon ein Meister der Flugkünste ist, er fliegt seit ca. 3 Jahren alles was so in die Luft zu bekommen ist, haben wir mal die ersten Versuche der anderen Mitwirkenden an uns vorbeiziehen lassen. Auch die schon im Maker Austria vorgestellten Eigenbauten, habe uns angeregt, unser Model anzugehen. Nach Durchsicht verschiedener Web-Seiten, habe wir uns für eine fertige Rahmen entschieden. Der angegebene Preis von ~ 62 € für den Carbon Hexacopter Rahmen hat uns schnell von Eigenkonstruktionen abgehalten. Was uns hier besonders gut gefallen hat, war die Stromverteilung in einer der Basisplatten, der Halter für eine zukünftige GoPro und beim Zusammenbauen, dass alle Teil vorhanden waren.

 

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Parallel haben wir dann einen Satz von  6 Motoren mit Regler und den Luftschrauben gefunden (~ 250 €) . Als Herz des Hexacopter, haben wir uns für einen “Naza-M Lite flight controller” (~ 138 €) entschieden. Der Empfänger und die Fernsteuerung waren vorhanden.

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Hier einige Schritte, wie Bernhard die Teile zusammen gebaut hat

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Etwas verunsichert hat uns dann der nur geringen Abstand der Luftschrauben (10″). Beim endgültigen Zusammenbau, sind es dann ~ 8 mm geworden.

Wie man sieht, fliegt das Ding und nicht mal so schlecht.

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In den nächsten Tagen werden wir am Feintuning noch etwas feilen, sowie die restliche Teile anbringen (und diesen Bericht auch noch mit besseren Foto versorgen).

Was haben wir noch nicht getestet? Die GPS Funktionen. Bernhard wollte das Ding mal in die Luft bekommen. Was uns jetzt noch fehlt, sind zwei weitere Akkus, damit wir länger fliegen können (Flugzeit ist ~ 8 Minuten mit dem LiPo / 14.8 V 4200 mAh LiPo) und einige LED´s, damit wir auch wissen, wo vorne und hinten ist. Wir werden berichten ……

 

P.S.: Wenn hier von “Wir” gesprochen wird, dann bedeutet das, dass Bernhard 95 % der Arbeit gemacht hat und ich 80 % die Finanzierung übernommen habe. Bernhard gehört der Lob, dass das Ding fliegt. Also, den Daumen hoch für Bernhard.